Weltmeile der Werkstatt Solidarische Welt

Die Werkstatt Solidarische Welt e.V. wurde 1980 unter dem Namen Partnerschaft 3.Welt e.V. als gemeinnütziger Verein zusammen mit dem Weltladen Augsburg gegründet. Die Werkstatt Solidarische Welt e.V. arbeitet eigenständig, gemeinnützig und unabhängig von politischen Parteien.
Seitdem wollen wir Möglichkeiten zu solidarischem Handeln über Grenzen hinweg anbieten. Dazu gehören für uns Bildungsarbeit, Kulturveranstaltungen, Fairer Handel, die Arbeit für ein menschenwürdiges Asyl und die Unterstützung einzelner Projekte im Ausland. Unsere Arbeit wird ehrenamtlich und hauptamtlich geleistet und größtenteils durch Spenden finanziert.

„Da hilft jetzt nur noch Kunst“ – Eine Ausstellung über das Verschwindenlassen von Menschen in Mexiko

Der Titel der Ausstellung „Wo sind sie? Kein Mensch verschwindet spurlos“ beschreibt eine Thematik, mit der sich Wolfgang Grenz von Amnesty International schon lange beschäftigt: dem Verschwindenlassen von Menschen in Mexiko. Die Eröffnung der Ausstellung fand letzten Sonntag im Annaforum statt. Seit den 70er Jahren verschwinden immer mehr Menschen in Mexiko und dies ist unabhängig davon, welcher Schicht oder Nation sie angehöhren. Mittlerweile liegt die Zahl bei 35.000 Verschwundenen, doch die Dunkelziffer wird auf 100.000-200.000 geschätzt. Alarmierende Zahlen, die wir […]

Keine Angst vor dem Weniger

Was tun? Vortragsreihe 2018 am Dienstag, 5. Juni 2018: „Weniger“ haben wohl die wenigsten gerne. Sich beschränken in unserer Zeit der Fülle fällt zumindest schwer, manchmal schwingt auch Existenzangst mit. Doch die Natur bläst unserer Konsumgesellschaft heiß ins Gesicht – Erdüberhitzung, Plastik- und sonstiger Müll, Artensterben… Es hilft nichts – wir müssen unseren Lebensstil ändern. Hin zum Weniger. Erkennen ist das eine – Handeln das andere. Wie kommen wir aus der Konsumfalle heraus? Was bringt uns Verzicht an Positivem? Welche […]

„Der Geist ist frei, er will fliegen“ – ein Film über die Freundschaft und das Leben in Havanna

Der Regisseur Fernando Pérez erzählt die Geschichte zweier Freunde und ihren „Letzten Tagen in Havanna“. Ein faszinierender Film für alle, die das wahre, temperamentvolle und abwechslungsreiche Leben in Kubas Hauptstadt hautnah erleben möchten und der die Liebe Pérez zu seinem Heimatland beweist. Die Geschichte beginnt mit einem Fernsehspot über das Gesundheitswesen des Landes, das von der Regierung als effizient und revolutionär dargestellt wird. Die Straßen der Stadt sind laut, belebt und die Wände von Graffitis ausländischer Fußballvereine geziert. Der Tellerwäscher […]

Children of Iemanjá

Brasilien: Fotoausstellung und Vernissage Bei einem Brasilienaufenthalt des Fotografen und Filmemachers Daniel Jäckel entstand die Fotoserie „Children of Iemanjá“ (Iemanjá ist die brasilianische Meeresgöttin und Schutzpatronin der Seefahrer). Die Fischer im Nordosten Brasiliens leben nach wie vor von der Fischerei und so sind sie tagtäglich mit ihren kleinen Jangardas (traditionelle Segelflöße) auf offener See, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Trotz massiver Bedrohung durch die industrielle Fischerei führen sie, getragen durch ihren unbeugsamen Glauben, ihren Stolz und Zusammenhalt, die Fischerei in […]