Fashion Revolution Week: Faire Mode von Greenbomb und LIVING CRAFTS
Zum Start der Fashion Revolution Week, einer weltweiten Kampagne für mehr Transparenz und Gerechtigkeit in der Modebranche, rücken wir Marken in den Fokus, die Verantwortung übernehmen.
Faire Mode von Greenbomb – Nachhaltigkeit und Fairness als Standard
Greenbomb folgt einem „grünen Faden“: soziale Standards, Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Das Label setzt auf Mode, die fair und umweltschonend produziert wird – für Greenbomb eine Selbstverständlichkeit. Dank ihres GOTS-Zertifikats sichert Greenbomb transparente Prozesse vom ressourcenschonenden Anbau bis zur umweltfreundlichen Veredelung. Dabei stehen nicht nur die Qualität der Kleidung, sondern auch der Schutz von Mensch und Natur im Mittelpunkt. Die Gründer sind sich bewusst, dass Mode allein keine gesellschaftlichen Probleme löst – aber jeder Schritt zählt. Faire Handelspraktiken in allen Geschäftsprozessen tragen spürbar zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Produzent*innen bei.
Entdecke die natürliche, urbane Mode von Greenbomb – bei uns im Weltladen!
Auch bei LIVING CRAFTS liegt der Wert auf Fairness
Seit fast 40 Jahren ist der Anspruch des Unternehmens, Mode anders zu denken – verantwortungsvoll, transparent und im Einklang mit Mensch und Natur. LIVING CRAFTS arbeitet seit vielen Jahren mit ausgewählten Partner*innen zusammen, die man persönlich kennt und mit denen langfristige, vertrauensvolle Beziehungen bestehen. So entstehen Produkte, deren Herkunft nachvollziehbar ist – und deren Qualität auf echten Werten basiert.
> natürliche Materialien
> fairere Arbeitsbedingungen
> zertifizierte Standards
> langlebige Qualität
> transparente Prozesse
Für ausgewählte Artikel kannst du die Entstehung bereits digital nachverfolgen – vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt. Denn Veränderung passiert nicht auf einmal – sondern durch viele bewusste Entscheidungen. Wir können nicht beeinflussen, was in der gesamten Industrie passiert. Aber wir können Verantwortung für das übernehmen, was wir tun. Und wer mehr über den ganzheitlichen Ansatz von LIVING CRAFTS erfahren möchte, findet hier Einblicke in die fünf Säulen der Nachhaltigkeit des Unternehmens.
Die Fashion Revolution Week: warum brauchen wir einen Wandel?
Derzeit mangelt es an Verständnis und Wertschätzung für die wahren Kosten von Kleidung. Die Preisschilder spiegeln nicht die sozialen und ökologischen Kosten der Produktion wider, während wir als Verbraucher*innen unsere Kleidung nicht immer so pflegen, wie wir es sollten. Wir müssen genau hinterfragen, wofür wir wirklich bezahlen. Dazu dient die Fashion Revolution Week, in der weltweit über den wahren Wert dessen, was wir kaufen und tragen, aufgeklärt und inspiriert wird.
Es gibt keine nachhaltige Mode ohne faire Bezahlung. Doch während Brands Milliarden verdienen, bleibt die Mehrheit der Arbeiter*innen in ihren Lieferketten in Armut gefangen. Um dies zu ändern, braucht es neue Gesetze, die Unternehmen dazu verpflichten, eine Sorgfaltsprüfung für existenzsichernde Löhne durchzuführen. Dies wird das Leben und den Lebensunterhalt der Menschen, die unsere Kleidung herstellen, verändern und zu einer Umverteilung von Geld und Macht in der globalen Modeindustrie beitragen. Bis dahin zahlen sowohl die Menschen als auch die Natur den Preis für die ungeregelte Ausbeutung und Verschwendung durch die Modeindustrie.
Fashion Revolution Week 2026: Who made my Merch?
Who made my Merch? Diese Frage stellt Fairtrade Deutschland zur Fashion Revolution 2026, die heuer bereits zum 12. Mal stattfindet und am 22. April startet.

Die Fußball WM 2026 der Männer steht vor der Tür – Merch-Artikel haben schon jetzt Saison. Vom Absatzplus profitieren zumeist jedoch nur die Big Player im Sportswear-Game und nicht diejenigen, die die Textilen produzieren, mit denen wir unser Fantum kommunizieren: Kleidung zählt zu den Importprodukten mit dem größten Risiko für Menschenrechtsverletzungen. Wie schlimm die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie sind, wurde am 24.04.2013 deutlich: Die Textilfabrik Rana Plaza in Sabhar, Bangladesch, stürzte ein. Das Gebäude beherbergte eine Reihe von Bekleidungsfabriken, in denen rund 5.000 Menschen beschäftigt waren. Die Menschen dort stellten Bekleidung für viele der weltweit größten Modemarken her. Bei dem Einsturz starben mehr als 1 100 Menschen – zumeist junge Frauen – und weitere 2 500 wurden verletzt, womit es sich um die viertgrößte Industriekatastrophe der Geschichte handelt.
Als Reaktion auf dieses furchtbare Ereignis wurde ein Jahr später die Fashion Revolution Week initiiert, an der Fairtrade Deutschland sich selbstverständlich beteiligt! Auch in diesem Jahr gibt es zu diesem Anlass eine coole Mitmach-Aktion.
Macht eure Fairtrade-Shirts zu Fair-Fan-Shirts!
Der in Köln ansässige, gemeinnützige Verein Fairtrade Deutschland hat sich mit Schauspielerin und Fair-Fashion-Aktivistin Marie Nasemann zusammengetan, um vor dem Start der Fußball-WM der Männer ein Zeichen für fair gehandelte Fanprodukte setzen. Marie Nasemann macht’s vor: Sie setzt auf ein Trikot, das zum „Fair“-Fanshirt umgestaltet wurde. Das schont Ressourcen und sieht gut aus. Ihr wollt auch? Dann haben wir etwas für euch: Bei Fairtrade Deutschland könnt ihr Fair-Fan-Materialien bestellen (so lange der Vorrat reicht!!) und so eure eigenen Shirts gestalten – oder ganz easy aufwerten: Bunte Buttons und Bügelpatches laden dazu ein, auf Fairtrade-Shirts kreativ zu werden. Seid ihr im #teamfairplay? Dann schnappt euch das Bügeleisen und werdet heiß für Fairness.
Dass fairer Merch auch im Profifußball funktioniert zeigt das Projekt „Vom Feld in den Fanshop“ bereits seit rund vier Jahren. Interessiert an fairem Merch? Hier findet ihr eine Übersicht über Anbieter und Produktpalette. Und den Merch-Shop von Weltladen und Werkstatt kennt ihr sicher schon – oder? Schaut gern mal (wieder) vorbei!
Merch Werkstatt Solidarische Welt e.V.
erstellt am: 20.04.2026 von Julia Kabatas
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