Welternährungstag 2019: Ausbeutung mit Tomate

Ist „regional“ auch immer „nachhaltig“? Wie kann es sein, dass Menschen unter ausbeuterischen Sklavenbedingungen ohne Papiere und medizinische Versorgung „unsere“ Früchte ernten? Und was haben EU-Subventionen mit der Zerstörung lokaler Märkte in Afrika zu tun? Am Welternährungstag 2019 machen wir Zusammenhänge sichtbar: Am Beispiel der Tomate werden Mythen aus der bizarren Welt des globalisierten Nahrungsmittelmarkts entlarvt.

Vortragsreihe
Was tun? Ausbeutung raus aus den Töpfen!
Die Tomate zwischen Gewächshaus, EU-Subvention und moderner Sklaverei
16. Oktober 2019 – Welternährungstag, 19.30 Uhr,
Oberer Fletz, Rathaus Augsburg – Eintritt frei.

Die Referentin Annemieke Hendriks ist Journalistin und Soziologin und verfolgte mehr als sieben Jahre lang den Lebensweg der Tomate – vom Samen bis zum Supermarkt. Ihr Buch „Tomaten – die wahre Identität unseres Frischgemüses“ (Be.bra Verlag, 2017) erzählt von mächtigen Konzernen und kleinen Familienbetrieben, von kleinen Schummeleien und großen Ungerechtigkeiten.

Eine Veranstaltung des Forum Eine Welt Augsburg in Kooperation mit der AG Bildung und Nachhaltigkeit im Rahmen der Lokalen Agenda 21 – für ein zukunftsfähiges Augsburg.

Mehr Info: Flyer zum 2019-10-16_Welternaehrungstag (pdf)

Das Buch “ Tomaten Die wahre Identität unseres Frischgemüses. Eine Reportage“ von Annemieke Hendriks gibt es auch im Weltladen Augsburg.

#WorldFoodDay

Am 16. Oktober, dem Welternährungstag, soll daran erinnert werden, dass noch immer eine unfassbare Anzahl Menschen Hunger leiden muss: Laut UN-Ernährungsbericht von 2018 sind weltweit rund 821 Millionen Menschen chronisch unterernährt. Das sind elf Prozent der Weltbevölkerung. Etwa zwei Milliarden leiden zudem an „verstecktem Hunger“, dem Mangel an lebenswichtigen Nährstoffen.
erstellt am: 13.08.2019 von Sylvia Hank

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