Afrikanische Wochen 2020: „Schwarze Schande“

Als „Schwarze Schande“ bezeichneten deutsche Rassisten ab 1920, dass die französische Armee bei der Besetzung des Rheinlands afrikanische Kolonialsoldaten einsetzte. Auch der junge Bert Brecht hat den Ausdruck in einem Gedicht aufgegriffen und das N-Wort in Texten teils abwertend verwendet. Die rassistische Kampagne hat lange nachgewirkt. Mit verschiedenen Redebeiträgen widmet der Abend sich dem Thema aus unterschiedlicher Perspektive.

Daniela Susso (FiLL – Forum interkulturelles Leben und Lernen e.V.):
Grußwort

Vivian Timothy (Künstlerin aus Nigeria):
Erfahrungen mit dem Augsburger Alltagsrassismus

Didem L. Karabulut (Integrationsbeirat):
Schwarze Menschen in bayerischen Schulgeschichtsbüchern

Dr. med. Michael Lichtwarck-Aschoff:
Wie die Seuchenmedizin des Robert Koch dem Kolonialismus die notwendigen Stichworte gab

Philipp Bernhard, Claas Henschel (Augsburg Postkolonial):
„Schwarze Schande“ und die Nachwirkungen

Dr. Michael Friedrichs (Brechtkreis):
„Schwarze Schande“ in der Augsburger Presse und Reflexe in Brechts Frühwerk

Simone Gabriela Bwalya („G-Punkt“):
Forschungsreise ins Innerste Deutschlands (Performance)

 

24.11. | 19:00
Augustanasaal, Im Annahof 4
Themenabend: „Schwarze Schande“ – Brecht und der deutsche Rassismus am Ende des 1. Weltkriegs
Eintritt frei!

Anmeldung bitte an friedrichs(at)wissner.com

In Kooperation mit Augsburg Postkolonial, Augustanaforum, Bert Brecht Kreis Augsburg e.V., FiLL Forum interkulturelles Leben und Lernen e.V., Integrationsbeirat Augsburg

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Ausführliches Programm zum Download als pdf-Datei: 2020_AfrikanischeWoche.pdf

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erstellt am: 16.10.2020 von Jonas Seidl

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