Heimische Apfelsorten. Foto: Pixabay

Vortrag: Saatgut in bäuerliche Hand

Saatgut kommt heutzutage aus Plastiktütchen. Das Wissen um seine Vermehrung verschwindet weltweit zusehends. Landwirten rund um den Globus steht häufig nur patentiertes Hybridsaatgut von wenigen Großkonzernen zur Verfügung, welches am besten mit Dünger und Pestiziden derselben Konzerne wächst. Was bedeutet das für die dadurch verloren gegangene Vielfalt unserer Kulturpflanzen und die Ernährungssouveränität der Kleinbauern und Kleinbäuerinnen in den Ländern des Südens?

In dem Vortrag aus der Reihe „Was tun?“ gibt Anja Banzhaf einen Überblick über die Entwicklung der vergangenen 100 Jahre und diskutiert, wie die Landwirte das Sagen über unsere Saat wiedergewinnen können.

Anja Banzhaf, Buchautorin, selbstgelernte Samengärtnerin und Referentin, hat mit ihrem 2016 erschienenen Buch „Saatgut – Wer die Saat hat, hat das Sagen“ für große Aufmerksamkeit gesorgt. Sie hat eine weltweit brisante Thematik mit ihren intensiven Recherchen in und über Europa hinaus in den Mittelpunkt gerückt.

Die Augsburger Antwort gibt Bruno Marcon von der Solidarischen Landwirtschaft SoLaWi Augsburg.

Montag, 8. Oktober 2018 im Rathaus Augsburg
Ab 19:00 Uhr Verkostung heimischer Apfelsorten mit dem Obst- und Gartenbauverein Rothtal e.V.
19:30 Uhr Vortragmit Anja Banzhaf

Eintritt frei

Veranstaltet von der AG Bildung und Nachhaltigkeit und dem Forum Eine Welt im Rahmen der Lokalen Agenda 21.

Zum „Was tun?“-Programmflyer

erstellt am: 29.09.2018

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