Hintergründiges
 
Wer wir sind und was wir wollen:

Die Weltläden Augsburg, Friedberg, Dillingen und Bobingen sind Fachgeschäfte des Fairen Handels.

Ziel ist es, durch den Verkauf fair gehandelter Produkte, Produzentengruppen in wirtschaftlich benachteiligten Regionen, vor allem in den Ländern des Südens, gezielt zu unterstützen und deren Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern.

Wir wollen einen fairen Welt-Handel, bei dem die Partnerschaft in Handelsbeziehungen auf Transparenz, Dialog und gegenseitigem Respekt basiert.

In unseren Läden engagieren sich zirka 120 Freiwillige, die "ehrenamtlich", d.h. freiwillig und mit viel Freude in unseren Geschäften als VerkäuferInnen arbeiten.

Ergänzend kümmern sich einige Angestellte um die Organisation, Verwaltung und Geschäftsführung.
 
Geschichte des Augsburger Weltladen:

Der Augsburger Weltladen wurde 1980 als Gesellschaft mit beschränkter Haftung gegründet. Hauptgesellschafter ist der als gemeinnützig anerkannte Verein "Werkstatt Solidarische Welt e.V."
Gewinne, die in Augsburg und den Filialen erwirtschaftet werden, werden in den weiteren Ausbau des Fairen Handels und in entwicklungspolitische Bildungsarbeit vor Ort investiert.
 
Fairer Handel - ein Handel der verbindet:

Der Faire Handel verbindet die Produzentengruppen in den oft benachteiligten Regionen im Süden mit uns Konsumenten im Norden.

Er integriert seit vielen Jahren drei Säulen einer nachhaltigen Entwicklung, von denen heute so oft die Rede ist:
 
ökonomische Gerechtigkeit
soziale Verantwortung
ökologische Verträglichkeit

Da der Faire Handel auch die internationale Dimension berücksichtigt und einen Beitrag zur Gerechtigkeit zwischen den Generationen leistet, kann man den Verbrauch fair gehandelter Produkte geradezu als Prototyp des nachhaltigen Konsums betrachten.
 
Fairer Handel ein Gewinn für alle Beteiligten:

"Die Menschen, die für uns qualitative Spitzenprodukte wie Kaffee, Tee, Kakao, Honig, Orangensaft, Bananen, ... herstellen, haben ein Recht auf faire Entlohnung und auf die Chance sich eine Zukunft selbst aufbauen und sichern zu können."

Der Konsum fair gehandelter Produkte ist ein Gewinn für alle Beteiligten.
 
Für die Produzentengruppen:

Sie profitieren vor allem von:
 
Fairen Preisen, d.h. diese Preise orientieren sich an den Lebenshaltungskosten des jeweiligen Landes, so dass nicht nur die Produktionskosten, sondern auch eine soziale und ökologische Produktion ermöglicht werden kann. Sie orientiert sich nicht an Mindestlöhnen oder reinen Börsenpreisen, wie im Welthandel üblich
 
langfristigen Verträgen, d.h. die Zusammenarbeit ist immer auf die Zukunft hin ausgerichtet
 
Sozialstandards, z.B. werden die Lebens- und Arbeitsbedingungen für die Produzenten durch den Fairen Handel nachhaltig verbessert
 
der Ausschaltung des Zwischenhandels, d.h. die Importorganisationen handeln direkt mit den Produzentengruppen
 
Vorfinanzierungen, d.h. die Produzenten können einen Teil der Ernte vorfinanziert bekommen, um nicht in fremde Abhängigkeiten zu geraten
 
Aus- und Weiterbildungsangeboten für sich und ihre Kinder
 
Kinderarbeitsverbot
 
Förderung der Frauen
 
Für die Verbraucher:

Sie profitieren vor allem von:
 
qualitativen Spitzenprodukten
ökologischen Produkten, denn immer mehr Waren stammen aus ökologischem Anbau
gerechten Handelsbeziehungen und deren Auswirkungen gerade auf den Weltfrieden